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Antifouling
 
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Kompatibilitätstabelle | Außenborder, Metallteile unter Wasser und Kiele
   

Außenborder und Antriebe sind meist aus Aluminium gefertigt. Das bedeutet, dass nicht jedes Antifouling verwendet werden kann. Antifoulings, die Kupferoxid enthalten dürfen nicht verwendet werden. Propeller sind meist aus Aluminium oder Bronze. Kiele werden aus Stahl, Blei, Gusseisen und manchmal aus einem Materialmix aus Stahl und Blei hergestellt.
Es ist wichtig zu wissen, auf welchem Metall Antifouling aufgetragen werden soll, denn zuvor muss ein entsprechender Korrosionsschutz aufgebracht werden.

BEI METALLTEILEN IM UNTERWASSERBEREICH GIBT ES ZWEI ENTSCHEIDENDE SCHRITTE ZU BEACHTEN:

  1. UNTERGRUNDVORBEREITUNG
    Der Schlüssel für einen erfolgreichen und haltbaren Korrosionsschutz ist die richtige Untergrundvorbereitung und das richtige Korrosionsschutzsystem. Der erste Schritt ist festzustellen, um welches Material es sich handelt; suchen Sie dann die für Ihr Vorhaben geeignete Grundierung in der folgenden Tabelle.
  2. ANTIFOULING LÖSUNGEN
    Im zweiten Schritt muss lediglich noch das richtige Antifouling gewählt werden. Zwei Regeln müssen dabei beachtet werden:
    Niemals ein Antifouling, das Kupferoxid enthält auf Aluminium auftragen, z.B. auf Antriebe oder Rumpf
    – Wählen Sie ein Hartantifouling, das den höheren Beanspruchungen auf diesen Flächen besser standhält.
    Hier finden sie eine Produkttabelle, die Ihnen die Entscheidung erleichtert.
 
 
MATERIAL STANDARDSCHUTZ LANGLEBIGER SCHUTZ
Aluminium ETCH PRIMER, DANN PRIMOCON INTERPROTECT
Stahl/ Gusseisen PRIMOCON INTERPROTECT
Blei ETCH PRIMER, DANN VC TAR2 INTERPROTECT
 
 
   
Propeller, Aussenborder und Antriebe
 
SCHRITT PRODUKT ALUMINIUM BRONZE ARBEITSZEIT* ÜBERARBEITUNGSZEIT**
Reinigen

Yacht Line Super Cleaner

JA JA

20

 
Anschleifen Schleifpapier mechan. mechan.

30-60

 
Haftvermittler Etch Primer 1

5-15

siehe Etikett
Grundierung

Interprotect

5

10-20

3
Antifouling Trilux, VC Prop-O-Drev, 2-3 2-3

10-20

siehe Etikett
    Gesamte Projektzeit: 1 WOCHENENDE
 
* Durchschnittliche Zeit, um einen Anstrich auf ein Boot mittlerer Größe (8m/25 feet) aufzutragen.
 
** Mindestwartezeit zwischen den Schichten oder bis zum nächsten Schritt im Anstrichsystem bei 23°C. Bitte beachten Sie das Produktdatenblatt (erhältlich bei International oder bei yachtpaint.com) für andere Temperaturen.
LEGENDE:  
Anzahl der Schichten Nicht für diesen Anwendungszweck verwenden
Stunden Minuten
 
 
 
PROPELLER, AUSSENBORDER UND ANTRIEBE
1 Sorgfältig reinigen und die Oberfläche mit 80er Papier anschleifen.
2 Etch Primer und/oder Grundierung auftragen (s.o.)
3 Geeignetes Antifouling auftragen (Tabelle zur Produktauswahl)
 
   
KIELE
  UNTERGRUNDVORBEREITUNG
Entfernen Sie schlecht haftende oder abblätternde Farbe. Der Untergrund muss sauber und tragfähig sein. Die Oberfläche mit Schleifpapier schleifen und reinigen. Die trockene Oberfläche vor einer Beschichtung sorgfältig auf Beschädigungen untersuchen.
  EISEN
Strahlen auf SA 2,5. Scharfes Schleifen ist ebenfalls möglich, allerdings nicht ausreichend für 2-Komponenten Systeme.
  BLEI
Die Oxidhaut mit Schmirgelleinen oder maschinellem Abbürsten entfernen. Fette und andere Verunreinigungen mit Yacht Line Super Cleaner entfernen. Einen dünnen Anstrich ETCH-PRIMER auftragen.
  GUSSEISEN
Mit einem Winkelschleifer metallisch blank schleifen. Mit Primocon grundieren.
   
 
   
Tipps, die Ihnen immer zu einem perfekten Ergebnis verhelfen
 
Sorgfältige Untergrundvorbereitung und Grundierung sind sehr wichtig, wenn das Antifouling dauerhaft haften und wirken soll.
Alle Antifoulings verändern ihren Farbton nach dem Zuwasserlassen. Seien Sie also nicht überrascht, wenn der Farbton nach dem Streichen von der Farbtonkarte abweicht. Der endgültige Farbton entwickelt sich innerhalb von 3–4 Wochen nach dem Zuwasserlassen.
Im Bereich der Wasserlinie kann Antifouling leicht schmutzig wirken oder sich manchmal grünlich verfärben. Das liegt an einer Reaktion des Antifoulings mit Sauerstoff. Durch die Verwendung von Trilux im Wasserlinienbereich kann dies vermieden werden. Reinigen Sie die Wasserlinie regelmäßig, um starken Schmutzansatz zu vermeiden.
Antifouling im Boottopbereich darf nicht auf Lackfarben aufgetragen werden.
Propeller, Außenborder und Antriebe sind meist aus Bronze oder Aluminium. Kupferhaltige Antifoulings können problemlos auf Bronze aufgetragen werden.
Opferanoden dürfen nicht gestrichen werden, das würde deren Wirkung stark beeinflussen.
Die Langlebigkeit von Antifoulings auf Propellern und Antrieben ist schwer vorherzusagen, da an diesen Bauteilen sehr starke Turbulenzen auf den Anstrich einwirken.